Tage im August

20. August 2015

Morgen geht es recht spontan nochmal für eine Woche nach Frankreich. Diesmal nicht in die Bretagne, sondern etwas südlicher nach Bordeaux. In der Bretagne habe ich mich das erste mal mit Wellenreiten probiert und natürlich waren es super holprige erste Versuche. Dennoch habe ich Gefallen daran gefunden und Lust bekommen, es richtig zu lernen. Als ich dann letzte Woche erfuhr, dass Freunde von Freunden zum Surfen nach Frankreich fahren, habe ich kurzfristig entschieden mich anzuschließen. Morgen werde ich mit dem Zug nach kommen. Daher war ich die letzten Tage mit Vorbereitungen beschäftigt und mache nun nur einen Sammel-Post mit Schnappschüssen der letzten Tage und Wochen.

Mein Highlight der letzten Wochen war - neben der 90km Radtour (bin zuvor nicht einmal ein Viertel dieser Strecke mit dem Rad gefahren) - das Auf weiter Flur Festival in Münster, auf dem ich mir die nackten Füße schwarz und die Seele glücklich getanzt habe.


Jasmin / Nimsaj Wanderlust

19. August 2015


 Die liebe Jasmin von nimsajx.blogspot.com hat eine kleine Vorstellung meines Blogs gemacht. Auch wenn ich es ein wenig verschusselt habe, habe ich mich wahnsinnig drüber gefreut, vor allem über den süßen Text den sie dazu geschrieben hat. Schaut doch mal vorbei, sie hat nicht nur andere tolle Blogs vorgestellt, sondern selbst auch einen schönen. Jasmin ist zurzeit in Indonesien und schreibt auch sonst gerne über das Reisen, mal mit dem Rucksack mal mit der wunderbaren bunten Ente, Mode und all das womit sie sich sonst noch den Alltag und das Leben versüßt. 

Bretagne, Finistére

7. August 2015

Der ein oder andere hat mich vielleicht auf Instagram verfolgt - zu einem ausführlichen Post habe ich es im Urlaub nicht geschafft - jetzt bin ich wieder zuhause und hier nun der Post:
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Finis Terrae. So wurde dieses Gebiet zu Zeiten des römischen Reiches genannt. Heute Finistère - Ende der Welt. Es ist das westlichste Département Frankreichs, ein Zipfel Erde der in den Atlantik hineinragt.

Wenn ich die Bretagne in wenigen Worten beschreiben müsste, dann würde ich das mit den Worten rau, charmant, ursprünglich und naturnah tun. Noch nie war ich an einem Ort an dem der Himmel innerhalb eines Tages so oft die Farbe wechselt wie hier. Und das sogar im Stundentakt. An dem man der Unberechenbarkeit der Natur so deutlich ausgesetzt ist wie hier.

Vielleicht haben wir eher untypische bretonische Sommerwochen erwischt, denn Regen fiel so gut wie jeden Tag mindestens einmal auf uns herab. Mal in feinen Fäden mal in klatschenden Tropfen. Meist in den Morgenstunden und im Laufe des Tages verzog sich die Wolkendecke und die Sonne brach hervor und wärmte die vom Salzwasser kitzelnde Haut.







Auf kleineren und größeren Touren haben wir Küstenstädte und versteckte Buchten erkundet. Wenn sich das Meer bei Ebbe zurückgezogen hatte, kletterten wir über Felsen, suchten nach Muscheln im Sand oder ließen Drachen steigen.
In der Bretagne zieht sich das Wasser bei Ebbe längst nicht soweit zurück wie an anderen Orten. Es bleibt immer in Sicht. In sicherer Entfernung.

Beinahe jeder Küstenabschnitt birgt ein anderes Bild von Strand und Meer. Dünen, die sanft und kaum merklich in den Sand übergehen, Buchten in denen gewaltige Felsen plötzlich ins Meer stürzen, Abschnitte, an denen Steinformationen im Meer das Bild prägen. Mal ist das Wasser von einem tiefen blau mal von einem klaren türkis bis hin zu einem trüben graublau das mit dem Himmel am Horizont zu verschmelzen scheint.



Trotz Hochsaison hatten wir die langen Strände häufig für uns allein, an warmen Tagen zog es vereinzelt Menschen nach draußen um die Füße in warmen Sand zu stecken und sich die laue salzige Brise vom Meer durch die Haare wehen zu lassen.

Das Klima und die Atmosphäre in der Bretagne sind besonders. Irgendwie gelassen, entschleunigt ein bisschen wie aus der Welt gefallen. Ende der Welt.

Im Hafen von Küstenstädten essen gehen und durch die Gassen kleiner Städte schlendern wenn die Sonne die alten Steinmauern kleiner bretonischer Häuser in warmes Licht taucht und die Farben der Hortensien zum Leuchten bringt. Im Bett liegen und lesen oder ein und dasselbe Kartenspiel stundenlang spielen, dabei französisches Baguette knabbern, wenn der Wind um das Haus pfeift und der Regen an die Fenster klopft.


Der Natur ausgesetzt sein - in ihrer vollkommenen Unberechenbarkeit - hat etwas schönes, uriges und entschleunigendes.

Countryside

15. Juli 2015

Pulli // Mango Sale (aktuell)
Jeans // Alt von Schwester
Boots // Zara via Kleiderkreisel
Rucksack // Ibiza Flohmarkt
Sonnenbrille // Flohmarkt

Häkelkleid

13. Juli 2015

Es regnet, der Himmel ist grau und irgendwie kommt es mir vor, als lägen die heißen Tage schon wieder eine ganze Weile zurück. Hier ein paar Fotos von einem Tag an dem der Himmel zwar schon wolkenverhangen, dafür aber noch regenfrei war. An Häkel-Kleidungsstücken habe ich mich irgendwie noch immer nicht satt gesehen. Wie lange die es wohl noch in die Läden schaffen?

Meine Kamera macht faxen und will mich anscheinend daran hindern mein Room-/ Wohnungs-Tour-Video fertigzustellen. Das gibt´s dann erst in ein paar Wochen nach dem Urlaub. Diese Woche ist die letzte des Semesters und am Wochenende geht es nach Nordfrankreich. Bis dahin muss ich mir dringend noch etwas in Sachen Kamera überlegen...

Mein Studium ist keines der härtesten, aber das spielt wahrscheinlich sowieso keine Rolle, wenn es um die Sehnsucht nach einer Auszeit geht. Rauskommen aus dem Alltag, sich frischen Wind um die Ohren wehen zu lassen, Neues zu sehen und Unbekanntes zu entdecken. Die Seele an einem Ort baumeln zu lassen,  der unbehaftet vom Alltag ist. Und sich in unbefangenen Träumereien und Büchern verlieren. Oh, ich freu mich! Vor allem weil Clementine uns begleiten wird. Das wird eine Mops-am-Meer-Premiere!

Worauf freut ihr euch diesen Sommer besonders?
Liebe, Franziska


Häkelkleid (links) // hier
Kette mit Münzen // hier
Pullover // hier
Braune Boots // hier
Häkelkleid mit Fransen (rechts) // hier
Blumenhaarband // hier

Bohemian Interior

9. Juli 2015

Hier ein Bild, dort ein Ordner. Und nichts dort wo es eigentlich sein sollte. Ein vollgestopfter Desktop, Motive in hundertfacher Ausführung und undurchschaubare Ordnernamen. Kennt ihr das? Das Laptop-Chaos? Langsam erreicht es unzumutbare Ausmaße und ich muss meinen Laptop dringend einer Grundreinigung und Aufräum-aktion unterziehen. Sonst werde ich noch verrückt :)


Dafür bin ich beim Durchstöbern meines Laptops auf diese Bilder meines alten Zimmers gestoßen, die ich euch bisher nicht gezeigt habe. Das wird hiermit nachgeholt.


Alphonse Mucha Poster // hier
Holzhocker // hier
Lichterkette Kugeln // hier
Kissen (Streifen) // hier
Kissen Sunburst // hier
Om-Zeichen // hier
Mini Stehlampe (schwarz) // hier
Eames Chair Original // hier
Eames Chair Nachbau // hier